- Änderungen
- Einleitung
- Stummfilme als Tonfilm neu verfilmen
- Schwarzweiss Film als Farbiger Film neuproduzieren
- Nachverfilmungen mit kulturellen, nationale und sprachlich bekannteren Schauspielern
- Nachverfilmungen mit neuerer, jüngerer, gegenwärtiger Hersteller und Darsteller
Änderungen
| Datum | Änderung |
|---|---|
| 06.06.2026 | Neues Design |
Einleitung
Remakes sind wieder Verfilmungen von bereits schon produzierten Filmen. Ich versuche hier in diesem Beitrag diese zu Analysieren und zu Bewerten. Als Bewertung habe ich Skala von 1 – 10 genommen. Wobei die 1 die Niedrigste ist und die 10 die Höchste ist. In Kapitelblöcken beschreibe ich, die Gründe für ein erstellen einer weiteren Verfilmung des gleichen Stoffes.
Remakes sind in einigen Fällen sinnvoll, aber in einigen nicht sinnvoll und welche Gründe es gab eine Neuverfilmung durchzuführen.
Stummfilme als Tonfilm neu verfilmen
Zur Stummfilmzeit zwischen 1900 – 1929 gab es etliche Verfilmungen von Drehbüchern und Romanvorlagen.
Art und Darstellung eine Stummfilms
Beim Stummfilm lag das Gewicht an der Bildgestaltung des Filmes. Deshalb waren die Monumentalverfilmung jener Zeit so Bild gewandt. Hintergrundprojektion die im Film „Die Geburt einer Nation“ zeigen Klu Klux Clan Reiter und in einer nächsten Szene einen Teufel auf einem Pferd der eine Sichel schwingt. Der Film ist ein sehr brutales Werk.
Die Geburt einer Nation | (C) 1915 David W. Griffith Corporation
Szene rechts aus der Dokumentation USA, Made in Hollywood aus Arte TV.
Die damaligen Filmmacher mussten sich schon was einfallen lassen, damit der Film spannend ist. Schon früh entwickelte die Filmproduktionsindustrie Bildeffekte. Es reichte nicht mehr einfach eine Masse von Leute zu filmen. Wie in den ersten Filmen. Die Kinozuschauer wollten mehr. Der französische Filmpionier George Méliès, brachte 1902 „die Reise zum Mond“ hervor. Es war die Geburtsstunde des Science Fiction. Dieser Film wird im Vorspann zu in „80 Tagen um die Welt (1956)“ als Vorspann gezeigt und zitiert.

Die Reise zum Mond
(C) 1902 Star Film
Einige Filme spielten mit den Hintergrundfarben des Filmes. Gelb, Rot, Blau waren häufig eine Farbe die eingesetzt wurde um Szenen in eine bestimmte Stimmung zu lenken. Hier 3 Beispiele. Gelb Szenen in Warmen Gebieten, wie Wüsten. Blau Szenen in der Nacht. Rot Leidenschaftliche Szenen. Die Lippenbewegungen im Film waren nicht wichtig und mussten auch nicht unbedingt zum Untertitel oder Zwischentitel passen.
Auch war meistens die Drehgeschwindigkeit bei Stummfilme eine andere oder wurde absichtlich je nach Situation angepasst. Verfolgungsjagden in schneller Drehzahl.
Deshalb konnte man Stummfilme nicht vorderhand Nachsynchronisieren. Alfred Hitchcock, hatte schon 1929 den Film Blackmail (Erpressung) als Stummfilm begonnen und hat diesen Neuangefangen, weil für einen Tonfilm andere Massstäbe galten als für einen Stummfilm.
Deshalb mussten Stummfilme, wenn man diese als Tonfilm haben wollte ganz neu verfilmt werden.
Es ist klar, in der heutigen Digitalen Verarbeitung, kann man Stummfilme auch nach verarbeiten. Jedoch immer nach ökonomischen Aspekten. Populäre Stummfilme könnte man mit Audiodiskription für Sehbehinderte ergänzen.
Ben Hur
Ben Hur wurde zum ersten Mal im 1925 als Stummfilm verfilmt. Bis 1959 lag keine Vertonte Filmversion vor. Deshalb hatte man 1959 eine Neuverfilmung durchgeführt. Ich kenne beide Versionen und wir sehen eindeutig, das man im 1925 auf Visuelle Effekte setzte und im 1959 auf Musikalische und Dialogreiche Akzente setzte.
Hier die bisherigen Remake dieses Stoffes
| Jahr | Regie | Ben Hur | Beweggrund |
|---|---|---|---|
| 1925 | Fred Niblo Charles Brabin Christy Cabanne | Ramon Novarro | Erstverfilmung |
| 1959 | William Wyler | Charlton Heston | Tonfilmherstellung |
| 2003 | William R. Kowalchuk jr. | Charlton Heston (Stimme) | Trickfilmherstellung |
| 2010 | Steve Shill | Joseph Morgan | TV Serienproduktion |
| 2016 | Timur Bekmambetov | Jack Huston | Aktuellere Schausspieler |
Die 10 Gebote
Cecil B. DeMille schuf sein Stummfilmwerk von 1923 und gleich selber als Tonfilm im 1956.
| Jahr | Regie | Moses | Beweggrund |
|---|---|---|---|
| 1923 | Cecil B. DeMille | Theodore Roberts | Erstverfilmung |
| 1956 | Cecil B. DeMille | Charlton Heston | Tonfilmherstellung |
| 1974 | Gianfranco De Bosio | Bill Lancaster (Moses jr) Burt Lancaster (Moses sr) | TV Serienproduktion |
| 2005 | Robert Dornhelm Geoffrey Madeja | Douglas Scott | TV Serienproduktion |
| 2007 | Bill Boyce John Stornach | Christian Slater (Stimme) | Trickfilmherstellung |
Weitere Beispiele
- Die Ivanhoe erst Stummfilmfassung wurde im gleichen Jahr (1913) zweimal verfilmt.
- Der Graf von Monte Christo wurde als Stummfilm ebenfalls zweimal verfilmt.
- Little Woman wurde alleine als Stummfilm 2 verfilmt. Insgesamt gibt es von diesem Roman über 25 Neuverfilmungen. Die nächste für das Jahr 2024 steht schon in den Startlöchern.
- Bei Robinson Crusoe gibt es mehr als 6 Stummfilmfassungen. Ebenso gibt mehrere Stummfilmfassungen der 3 Musketiere.
- Bei Easy Virtue könnte 1972 noch eine früherige erste Tonfilmfassung vorhanden sein.
- In der Mieter spielt Ivor Novelo die Stummfilmfassung 1927 wie auch die Tonfilmfassung 1932.
- Sherlock Holmes wurde als Stummfilm zweimal verfilmt.
| Titel | Jahr (Stummfilm) | Darsteller (Stummfilm) | Jahr (1. Tonfilm) | Darsteller (1. Tonfilm) |
|---|---|---|---|---|
| Robin Hood | 1922 | Douglas Fairbanks | 1938 | Errol Flynn |
| Ivanhoe | 1913 | Lauderdale Maitland King Baggot | 1952 | Robert Taylor |
| Graf von Monte Christo | 1908 1913 | Francis Boggs James O’Neil | 1934 | Robert Donat |
| Little Woman (als Jo March Darstellerin) | 1917 1918 | Ruby Miller Dorothy Bernard | 1933 | Katherine Hepburn |
| Geierwally | 1921 | Henny Porten | 1940 | Heidemarie Hatheyer |
| Tom Saywer | 1917 | Jack Pickford | 1930 | Jackie Coogan |
| Huckleberry Finn | 1920 | Lewis Sargent | 1931 | Junior Durkin |
| Easy Virtue (als Larita Darsteller) | 1927 | Isabel Jeans | 2008 | Jessica Biel |
| Der Mieter | 1927 | Ivor Novello | 1932 | Ivor Novello |
| Meuterei auf der Bounty (als Kapitän William Bligh Darsteller) | 1916 | George Cross | 1935 | Charles Laughton |
| Sherlock Holmes | 1916 1922 | William Gillette John Barrymore | 1932 | Clive Brook |
Schwarzweiss Film als Farbiger Film neuproduzieren
Soll man einen Schwarzweiss Film als Farbfilm neuproduzieren oder als Farbfilm einfärben (colorieren) oder als Schwarzweiss Film so lassen? Das ist eine spannende Frage und da haben sich schon etliche Filmproduzenten und Filmregisseure Finanziell- und Popularitätsmässig die Finger verbrannt. Man denke an den Flop des Hitchcock Schwarzweiss Psycho nach Verfilmung in Farbe von 1998 von Gus van Sant. Er kam bei weiten nicht ans Hitchcocks Original ran.
Zunächst eigentliche ist der Schwarzweiss Film ein Graustufen Film. Da er auch die Graustufen beinhaltet. Man muss sich überlegen, warum es auch in den 1950er und 1960er noch sehr viele Kinofilme in Graustufen gedreht wurden, obwohl auch schon ende der 1930er Farbfilme gedreht wurde:
- Robin Hood, König der Vagabunden (1938)
- Vom Winde verweht (1939)
- Der Zauberer von Oz, hier nur die Szenen aus dem Traumland Oz (1939)
- Die Nordwestpassage (1940)
- Piraten im Karibischen Meer (1942)
- …
Es liegt hier also nicht an der Technologie, die bereits vorhanden war und die Filmmacher beherrschten.
Vorteile und Gründe für Schwarzweissfilme (Graustufenfilme)
Alfred Hitchcock, drehte „Die rote Lola (1950)“, „Der Fremde im Zug (1951)“, „Ich beichte (1953)“, „Der falsche Mann (1956)“ und „Psycho (1960)“ als Graustufenfilme, obwohl er Farbfilme in dieser Zeit wie „Cocktail für eine Leiche (1948)“, „Sklavin des Herzens (1949)“, „Bei Anruf Mord (1954) / Sogar in 3D“ und „Das Fenster zum Hof (1954)“ drehte. Er wählte bewusst ob man den Film in Farbe oder Graustufen dreht. Er hätte alle Filme seit Mitte 1940er Jahre in Farbe drehen können. Er hatte die Technik und das Wissen dafür. „Das Fenster zum Hof (1954)“ hatte er als experimentaler Farbfilm gedreht, genau so wie „Vertigo (1958)“ und „Der Unsichtbare Dritte (1959)“. Alle drei hatten erfolg. Auch die Edgar Wallace waren zwischen 1959 – 1965 mehrheitlich in Graustufe gedreht.
Warum wurde hier also nicht ausschliesslich mit Farbfilme gearbeitet. Es hat sehr viele Gründe, warum man das nicht gemacht hat. Es lag auch nicht am Preis. Es gibt ganz hochauflösende Graustufenfilme mit aufwändiger Technik die teuer in der Herstellung waren. Ich mache mal ein Gedanken Beispiele von zwei Filmen die beide ein Szene im Badezimmer haben. Es ist der Film „Ich kämpfe um Dich“ und die andere in „Psycho“.
Bei „Ich kämpfe um Dich“ gibt es eine eingefärbte Version. Unten die gleiche Szene im Graustufenoriginal und seine eingefärbte Version.


© 1945 Selznik Internation Picture, Vanguard Films / Regie: Alfred Hitchcock
Man sieht oben ganz deutlich, das die Graustufenfassung wesentlich schärfer ist, als die eingefärbte Version. Man sieht es an den Kachelrändern. Der Schatten von Gregory Peck wirkt unrealistisch. Das Badezimmer wird im schlichten Weiss mit dunklen Rändern besserer in einen Graustufenfilm präsentiert als in einem Farbfilm. Man stelle nun das ein Farbfilm vor, mit braungelb verzierten Kacheln, einer hellblauen Wand in den Filmen „Ich kämpfe um Dich“ und „Psycho“. würde dem Film keinen Kontrast bieten und die Duschszene und die Bates Hausszene würden als Farbfilm nicht mehr die gleiche Suspence bieten. Bei „Ich kämpfe um Dich“ geht es noch um ein Patienten der von Weissen und Schwarzen Linien angst hat. Dies wäre schwer als Farbfilm zu realisieren. Hingegen musste der Film „Das Fenster zum Hof“ als Farbfilm gedreht werden. Dort spielte Hitchcock mit den Farbtönen, wie auch bei „Cocktail für eine Leiche“.
Eingefärbte Graustufenfilme
Eine Auswahl von Graustufen Filmen die eingefärbt (nach 1980er Jahre) wurden:
- Anatomy eines Mordes (1959)
- Arsen und Spitzenhäubchen (1944)
- Philipp Marlow – Tote schlafen fest (1946)
- Leoparden küsst man nicht (1938)
- Das Gespenst von Canterville (1944)
- Casablanca (1942)
- Die Zitadele (1938)
- Edision, der Mann (1940)
- Der Auslandskorrepondent (1940)
- Fort Appache (1948)
- Das Haus der Lady Alquist (1944)
- Gilda (1946)
- Heidi (1937)
- Zwölf Uhr Mittags (1952)
- Der Glöckner von Notre Dame (1939)
- Ist das Leben nicht schön (1946)
- Key Largo (1948)
- Die Lady von Shanghai (1947)
- Vier Schwestern / Little Woman (1933)
- Der Längste Tag (1962)
- Die Spur des Falken (1941)
- Das Wunder in der 34ten Strasse (1947)
- Meuterei auf der Bounty (1935)
- Der Versteinerte Wald (1936)
- Die Nacht vor der Hochzeit (1940)
- Der Gefangene von Zenda (1937)
- Red River (1948)
- Rio Grande (1950)
- San Fransisco (1936)
- Das siebte Kreuz (1944)
- Verdacht (1941)
- Ich kämpfe um Dich (1945)
- Der Dünne Mann (1934)
- 36 Stunden (1965)
- Waterloo Bridge (1940)
- Winchester 73 (1950)
- Sherlock Holmes: Teile der Serie mit Basil Ratheborn als Sherlock Holmes
- Edision, als Junge (1940)
- …
Der längste Tag | (C) 1962 Darryl F. Zanuck Production / 20th Century Fox


Farbfilm Neuverfilmung
Von einem bisher nur in Graustufen vorhanden Film wird ein neuer Farbfilm produziert:
Hier ein paar Beispiele:
| Titel | Jahr Graustufe | Darsteller/in Graustufe | Jahr Farbe | Darsteller/in Farbe |
|---|---|---|---|---|
| Little Women (Jo March) | 1933 | Katherine Hepburn | 1949 | June Allyson |
| Eine Dame verschwindet (Iris Henderson) (Amanda von Hoffstetter) | 1938 | Margaret Lockwood | 1979 | Cybill Shepard |
| Die 39 Stufen (Richard Hannay) | 1935 | Robert Donat | 1959 | Kenneth More |
| Der Mann der Zuviel wusste (Jill Lawrence) (Josephin McKenna) | 1934 | Edna Best | 1956 | Doris Day |
| Sherlock Holmes Reihe (Sherlock Holmes) | 1939 – 1946 | Basil Rathbone | 1959, 1968 | Peter Cushing |
| Psycho (Norman Bates) | 1960 | Anthony Perkins | 1998 | Vince Vaughn |
| Miss Marple – 16 Uhr 50 von Paddington (Miss Marple) | 1961 | Margaret Rutherford | 1987 | Joan Hickson |
| Meuterei auf der Bounty (Captain Bligh) | 1935 | Charles Laughton | 1962 | Trevor Howard |
| Der Glöckner von Notre Dame (Quasimodo) | 1939 | Charles Laughton | 1956 | Anthony Quinn |
| Die 12 Geschworenen (Geschworener 8) | 1957 | Henry Fonda | 1997 | Jack Lemon |
| Charlie Chan Reihe (Charlie Chan) | 1931 – 1937 1938 – 1946 1947 – 1949 | Warner Orland (+) Sidney Toler (+) Roland Winters | 1981 | Peter Ustinov |
Arten von Graustufenfilme
In Edgar Wallace Filmen, kommen düstere Verbrecher vor, die in Graustufenfilmen besser dargestellt werden, als in Farbfilmen. Auch der Westernstreifen „Der Mann der Liberty Valance erschoss“ wurde 1962 bewusst in Graustufe gedreht, weil er zum einten dem düsteren Bandenchef Liberty Valance (gespielt von Lee Marvin) in Graustufen mehr Kontrast bietet und weil es eine Rückerzählung ist. Der Film wurde deshalb komplett in Graustufe gedreht.
Rückerzählung oder Rückblenden, können auch bei Filmen helfen zu unterscheiden, ob sich die gerade gezeigte Szene um die Szene handelt, der die Teilnehmer in Ihrer Gegenwart ist, also Farbig. Oder ob Sie eine Rückzählung erzählen. In diesem Fall wechselt der Film von Farbe und Graustufe.
| Film | Farbszenen | Graustufenrückblende |
|---|---|---|
| Die Akte Odessa | 1963 | 2er Weltkrieg Szenen |
| Matlock (S06E06) Die skrupellose Komplizin | 1991 | ca. 1950er Jahren Szenen |
| Kojak Mord im Exil | 1985 | 2er Weltkrieg Szenen |
| Marnie | 1964 | Kindheitsrückblende in halb Farbe |
Im Zauberer von Oz wird unterschieden, ob man sich in wahren Welt (Zuhause in Gegend in und um der Farm), in Graustufe ausgedrückt oder ob man sich in der Traumwelt von Oz befindet, dann in Farbe ausgedrückt. Ähnliches vorgehen ist in der geheime Garten von 1949 mit Margret O’Brien, Dean Stockwell und Herbert Marshall. Sobald sich die Kinder im geheimen Garten sich befindet, sind die Szenen in Farbe gedreht worden.
Der Schweizer Heidi Film von 1952 wurde in Graustufe gedreht. Der Nachfolgefilm Heidi und Peter 1955 in Farbe. Auch in Trillogien und TV Serien gibt es solche wechsel vom Graustufenfolge zur Farbstufenfolge. Bei deutschen TV Serien Technologie bedingt bis um Übergang des Einführung des Farbfernsehen ab 1968 im deutschsprachigen Raum. Hier ein paar Beispiele:
- Derrick
-> Die ersten Folgen waren in Graustufe - Perry Mason
-> die letzte Folge der original Serie (1950er/1960er) war als einzige in Farbe aufgenommen worden
-> die direkte Nachfolgeserie „Perry Mason returns“ der 1980er/1990er sind in Farbe - Mit Schirm Charme und Melone
-> Die Stafeln 1, 2, 3, 4 sind Graustufe
-> Die Stafeln 5, 6 und Mit Schirm Charme und Melone Rückkehr mitte 1970er in Farbe - Die Edgar Wallace Trillogie
-> Allerdings sind die Graustufen Werke populärerer als die Farbfilme. - Die Jerry Cotton Trillogie
- Die Miss Marple Verfilmungen
-> Die Verfilmungen der Margreth Rutherford Ära waren Graustufen
-> Die Verfilmungen ab der Angela Landsbury Ära waren Farbig - Die Hercule Poirot Verfilmungen
-> Die Verfilmung der Tony Randall Ära war noch in Graustufen
-> Die Verfilmungen ab der Albert Finney Ära waren Farbig
Graustufenfilme nach der 1980er Jahre
Oft macht man noch in jüngster Zeit (nach 1980er Jahre) extra Graustufenfilme um zum Beispiele eine alte Zeit darzustellen, in den dessen Zeit noch der Graustufenfilm (1900 – 1950) überwiegte oder eine Zeit bevor es Kinofilme gab.
Beispiele:
- Schindlers Liste
- The Artists
- The good German
- Das Weisse Band

Steven Spielberg integrierte in seinem Graustufenfilm ein kleines Mädchen, das er den Mantel rot einfärbte. Mit diesem Trick konnte man den Schicksalschlag dieses Mädchens besser verfolgen.
Nachverfilmungen mit kulturellen, nationale und sprachlich bekannteren Schauspielern
Besonders im stark umkämpften US-Amerikanischen Filmmarkt, wird manchmal ein Film aus einem anderen Kulturkreis genommen und mit im USA populäre Schauspieler verfilmt um mehr Marktanteile zu gewinnen. Man könnte das als Amerikanisierte Verfilmung bezeichnen. Ein berühmtes Beispiel ist die japanische Verfilmung „die sieben Samurais“ in Amerika als „die glorreichen sieben“. Manchmal werden Drehbücher und Handlungen einfach 1:1 übernommen. Einfach mit anderen Schauspieler.
Beispiele:
| Original | Remake | Bemerkung |
|---|---|---|
| Die Sieben Samuari – 1954 – Japan Regie: – Akira Kurosawa Mit: – Takashi Shimura – Toshirõ Mifune | Die glorreichen sieben – 1960 – USA Regie: – John Sturges Mit: – Yul Brynner – Steve McQueen.. | Amerikanisierte Verfilmung eines Japanischen Filmes |
| Ein Mann namens Ove – 2015 – Schweden Regie: – Hannes Holm Mit: – Rolf Lassgård – Viktor Baagøe – Filip Berg | Ein Mann namens Otto – 2022 – USA Regie: – Marc Forster Mit: – Tom Hanks – Truman Hanks … | Amerikanisierte Verfilmung eines Schwedischen Filmes |
| Es geschah am helllichten Tag – 1958 – Schweiz/Deutschland/Spanien Regie: – Ladislao Vajda Mit: – Heinz Rühmann | Das Versprechen – 2001 – USA Regie: – Sean Penn Mit: – Jack Nicholson | Amerikanisierte Verfilmung eines Schweizerischen, Deutschen und Spanischen Filmes |
| Spurlos verschwunden – 1988 – Niederlanden/Frankreich Regie: – George Sluizer Mit: – Gene Bervoets – Bernard Pierre Donnadieu | Spurlos – 1993 – USA Regie: – George Sluizer Mit: – Kiefer Sutherland – Jeff Bridges | Amerikanisierte Verfilmung eines Niederländisch und Französischen Filmes vom gleichen Regisseur |
| Mord, Sir John greift ein – 1930 – Grossbritannien Regie: – Alfred Hitchcock Mit: – Herbert Marshall – Norah Baring | Mary – 1931 – GB / Deutschland Regie: – Alfred Hitchcock Mit: – Alfred Abel – Olga Tschechowa | Alfred Hitchcock lies eine britische Fassung und eine deutsche Fassung von der gleich Filmvorlage erstellen. |
| Pippi Langstrumpf – 1969 – Schweden Regie: – Olle Hellbom Mit: – Inger Nilsson | Die neuen Abenteuer von Pippi Langstrumpf – 1988 – USA / Schweden Regie: – Ken Annakin Mit: – Tami Erin | Amerikanisierte Filmfassung der Schwedischen Filmfassung |
| Das doppelte Lottchen – 1950 – Deutschland Regie: – Josef von Báky Mit: – Isa Günther – Jutta Günther – Peter Mosbacher – Antje Weissberger | Die Vermählung Ihrer Eltern geben bekannt – 1961 – USA Regie: – David Swift Mit: – Hayley Mills – Hayley Mills – Brian Keith – Maureen O’Hara | Amerikanisierte Filmfassung der Deutschen Filmfassung |
Dann gibt es auch noch Filme, die kein Remake darstellen, sondern eine Thematische Gleichheit zu einer bestimmten Historischen Begebenheit.
Auch hier ein Beispiel.
| Biographische Fassung | Basierende Fiktive Fassung | Bemerkung |
|---|---|---|
| JFK, Tatort Dallas 1991 USA / Frankreich Regie: Oliver Stone Autobiographie Mit: Kevin Costner als Bezirksstaatsanwalt Jim Garrison Biographische Handlung: Ermittlung um das wahre Attentat von Präsident J. F. Kennedy | I, wie Ikarus 1979 Frankreich Regie: Henri Verneuil Fiktive Fassung Mit: Yves Montand als Generalstaatsanwalt Henri Volney Fiktive Handlung: Ermittlung um das fiktive Attentat von Staatspräsident Marc Jary | Henri Verneuil, erzählt die Geschichte eines Attentat, eines fiktiven Staatsoberhaupt in einem fiktiven Land. Als Basis nimmt er das Historische Attentat auf den Amerikanischen Präsidenten J. F. Kennedy von 1963 und die spätere Ermittlung als Grundlage. Wenn man die Biographie von Jim Garrison mit der Fassung von „I, wie Ikarus“ vergleicht, lässt sich viele Parallelen aufweisen. Henri Volney Team machen viele gleichen Ermittlungspunkte , wie in Jim Garrison Team. Beispiel das retoruchierte Waffenfoto des vermeintlichen Attentäter. Es lässt sich vermuten, das Henri Verneuil sich von den Ermittlung von Jim Garrison inspiert hat, das in den Übergängen zu den 1970er Jahren, in den Medien präsent waren. |
Nachverfilmungen mit neuerer, jüngerer, gegenwärtiger Hersteller und Darsteller
Hier ist es vor allem Riskant einen bereits etablierten beziehungsweise Preis trächtigen Film herauszufordern. Den alle Remakes dieser Kategorie fordern ein bereits vorhanden Film gleicher Vorlage heraus und müssten diesen von „Thron“ stossen um erfolgreich zu sein. In den meisten Fällen geht das nämlich zu ungunsten des Remakes aus. Sobald das „Original“ zu stark ist versagt das Remake. Es gelingt, wenn das Remake eine Sichtweise oder es kann funktionieren, wenn man die Verfilmung in eine andere Zeit oder in eine andere Technologie Stand bringt. Auch wenn das „Original“ schlecht inszeniert wurde kann ein Remake gelingen.
Hercule Poirot Verfilmungen
Die Hercule Poirot Verfilmungen mit den Darstellern Albert Finney, Peter Ustinov und David Suchet haben einen sehr starken soliden Stand. In einem Fall übertrifft das Remake das Original. Auch empfiehlt sich bei einer solchen Serie nicht jene neu zu verfilmen, die bereits mehrfach verfilmt worden und ein starkes Original haben, sondern mit den anderen Hercule Poirot Verfilmungen anzugreifen. Kenneth Branagh ist zweimal an einem starken Original und einem starken Remake gescheitert und versucht es nun mit „A Hauntning in Venice“. Das kann gelingen.
Folgende Verfilmungen habe ich gesehen und selbstbewertet.
Mord im Orient-Express
| Rang | Bewertung | Jahr | Regie | Hercule Poirot | Bahnchef (Auftraggeber) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 9 | 1974 | Sidney Lumet | Albert Finney | Martin Balsam |
| 2 | 7 | 2010 | Philipp Martin | David Suchet | Serge Hazanavicius |
| 3 | 5 | 2017 | Kenneth Branagh | Kenneth Branagh | Tom Bateman |
| 4 | 2 | 2001 | Carl Schenkel | Alfred Molina | Fritz Wepper |
- Die 1974 Fassung ist so perfekt, das diese uneinholbar auf Rang 1 ist.
- Der grösste Angreifer ist David Suchet in der Mord im Orientexpress in der britischen Serie Agathas Christies Poirot auf Rang 2.
- Die Fassung von 2017 von und mit Kenneth Branagh kommt nicht an fahrt auf, das trifft auch noch auf seine Fassung von Tod auf dem Nil zu, die ich vor kurzem gesehen habe. Beide Kenneth Branagh Hercule Poirots Filme sind weder hervorrangend noch fallen Sie in die Kategorie nicht Empfehlenswert. Sie kommen gegen das Original nicht an.
- Abgeschlagen ist Carl Schenkel’s moderne Fassung von Mord im Orientexpress im 1990er/2000er Jahren. Die Botschaft liegt hier in einer VHS-Videokassette. Der Film ist sehr langatmig. Carl Schenkel hätte diesen Film nicht drehen sollen. Das können die einzigen Lichtblicke die Schausspieler im Film wie Alfred Molina und Fritz Wepper, die routiniert gespielt haben, den Film nicht mehr retten. Es liegt am Drehbuch und an der Ausführung des Filmes.
Tod auf dem Nil
| Rang | Bewertung | Jahr | Regie | Hercule Poirot | Colonel Race (Auftraggeber) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 9 | 1978 | John Guillermin | Peter Ustinov | David Niven |
| 2 | 7 | 2004 | Andy Wilson | David Suchet | James Fox |
| 3 | 4 | 2022 | Kenneth Branagh | Kenneth Branagh |
Das Böse unter der Sonne
Die David Suchet Version ist der Buchversion näher, da es sich um eine englische Insel handelt. Die Peter Ustinov Version spielt auf einer Adriatischen Insel, gedreht auf der Mittelmeer Insel Mallorca.
| Rang | Bewertung | Jahr | Regie | Hercule Poirot | Daphne Castle (Auftraggeberin) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 9 | 1982 | Guy Hamilton | Peter Ustinov | Maggie Smith |
| 2 | 8 | 2001 | Brian Farnham | David Suchet | Rosalind March |
Die Morde des Herrn ABC (Mord nach Fahrplan)
| Rang | Bewertung | Jahr | Regie | Hercule Poirot | Hastings |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 8 | 1993 | Andrew Grieve | David Suchet | Hugh Fraser |
| 2 | 2 | 1965 | Frank Tashlin | Tony Randall | Robert Morley |
- Tony Randall passt überhaupt nicht in die Rolle des belgischen Detektiven Hercule Poirot und somit auf dem letzten Platz aller Hercule Poirot Darsteller. Die Verfilmung wirkt so wie ein Slapstik und Parodieverfilmung, als ein ernsthafter Kriminalfilm. Man wollte an die Miss Marple Verfilmungen der Margrete Rutheford Ära anknüpfen und dies misslang. Tony Randall ist eigentlich ein sehr guter Schauspieler und kann verschiedene Charakterrollen spielen. Hier hat einen seiner sehr seltenen Missgriffe gehabt. Gottseidank hat dies bei seiner Karriere keinen Schaden verursacht. Nach diesem Fall konnte er in Marakesch einen grossen Erfolg feieren.
- Das Gegenteil ist mit der Krimifolge von Agatha Christies Poirot’s „Mord nach Fahrplan“ mit David Suchet der Fall. Hier ist der Nervenkitzel präsent und man weiss bis am Schluss nicht wie das ausgeht. Eine gelungene Verfilmung. Hier passiert es das, dass Remark das Original vom Thron gestossen hat.
Miss Marple Verfilmung
Die 4 Miss Marple Filme, der Margret Rutherford Ära lassen sich nur bei „16 Uhr 50 ab Paddington“ mit anderen Miss Marple Filme vergleichen. „Der Wachsblumenstrauss“ und „Vier Frauen und ein Mord“ sind Filme, wo im Roman nicht Miss Marple die Ermittlerin ist, sondern Hercule Poirot. Der Miss Marple Film „Mörder Ahoy“ bassiert sowieso nicht auf einem Roman von Agatha Christie.
In den folgenden Beispielen vergleiche ich Agatha Christie Miss Marple Verfilmungen die mehrfach verfilmt worden sind.
16 Uhr 50 ab Paddington
| Deutscher Romantitel | 16 Uhr 50 ab Paddington |
| Original Englischer Romantitel | 4.50 from Paddington |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1961 (GB) | 16 Uhr 50 ab Paddington | Murder She Said | George Pollock | Miss Marple | Margret Rutheford |
| 1987 (GB) | 16 Uhr 50 ab Paddington | 4.50 from Paddington | Martyn Friend | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2004 (GB) | 16 Uhr 50 ab Paddington | 4.50 from Paddington | Andy Wilson | Miss Marple | Geraldine McEwan |
Der Wachsblumenstrauss
| Deutscher Romantitel | Der Wachsblumenstrauss |
| Original Englischer Romantitel | After the Funeral |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1963 (GB) | Der Wachsblumenstrauss | Murder at Gallop | George Pollock | Miss Marple | Margret Rutheford |
| 2005 (GB) | Der Wachsblumenstrauss | After the Funeral | Maurice Phillips | Hercule Poirot | David Suchet |
Vier Frauen und ein Mord
| Deutscher Romantitel | Vier Frauen und ein Mord |
| Original Englischer Romantitel | Mrs. McGinty’s Dead |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1964 (GB) | Vier Frauen und ein Mord | Murder most Foul | George Pollock | Miss Marple | Margret Rutherford |
| 2008 (GB) | Mrs. McGinty ist Tod | Mrs. McGinty’s Dead | Ashley Pearce | Hercule Poirot | David Suchet |
Mord im Spiegel
| Deutscher Romantitel | Mord im Spiegel |
| Original Englischer Romantitel | The Mirror Crack’d from Side the Side |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1980 (GB) | Mord im Spiegel | The Mirror Crack’d | Guy Hamilton | Miss Marple | Angela Landsbury |
| 1992 (GB) | Mord im Spiegel | The Mirror Crack’d from Side the Side | Norman Stone | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2011 (GB) | Mord im Spiegel | The Mirror Crack’d | Tom Shankland | Miss Marple | Julia McKenzie |
Die Karibische Affäre
| Deutscher Romantitel | Karibische Affäre |
| Original Englischer Romantitel | A Carribean Mystery |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1983 (USA) | Das Mörderfoto | A Caribbean Mystery | Robert Michael Lewis | Miss Marple | Helen Hayes |
| 1989 (GB) | Karibische Affäre | A Caribbean Mystery | Christopher Petit | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2013 (GB) | Karibische Affäre | A Caribbean Mystery | Charlie Palmer | Miss Marple | Julia McKenzie |
Fata Morgana
| Deutscher Romantitel | Fata Morgana |
| Original Englischer Romantitel | They do it with Mirrors |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1985 (USA) | Mord mit doppeltem Boden | Murder with Mirrors | Dick Lowry | Miss Marple | Helen Hayes |
| 1991 (GB) | Fata Morgana | They do it with Mirrors | Norman Stone | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2009 (GB) | Fata Morgana | They do it with Mirrors | Andy Wilson | Miss Marple | Julia McKenzie |
Die Tote in der Bibliothek
| Deutscher Romantitel | Die Tote in der Bibliothek |
| Original Englischer Romantitel | The Body in the Library |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1984 (GB) | Die Tote in der Bibliothek | The Body in the Library | Silvio Narizzano | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2006 (GB) | Die Tote in der Bibliothke | The Body in the Library | Andy Wilson | Miss Marple | Geraldine McEwan |
Die Schattenhand
| Deutscher Romantitel | Die Schattenhand |
| Original Englischer Romantitel | The Moving Finger |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1985 (GB) | Die Schattenhand | The Moving Finger | Roy Boulting | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2007 (GB) | Die Schattenhand | The Moving Finger | Tom Shankland | Miss Marple | Geraldine McEwan |
Ein Mord wird angekündigt
| Deutscher Romantitel | Ein Mord wird angekündigt |
| Original Englischer Romantitel | A Murder is Annouced |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1956 (USA) | Ein Mord wird angekündigt | A Murder is Annouced | Paul Stanley | Miss Marple | Gracie Fields |
| 1985 (GB) | Ein Mord wird angekündigt | A Murder is Annouced | David Giles | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2006 (GB) | Ein Mord wird angekündigt | A Murder is Annouced | John Strickland | Miss Marple | Geraldine McEwan |
Das Geheimnis der Goldmine
| Deutscher Romantitel | Das Geheimnis der Goldmine |
| Original Englischer Romantitel | A Pocket Full of Rye |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1983 (UdSSR) | Das Geheimnis der Schwarzdrossel | Secrets of the Blackbirds RU: Чёрных дроздов | Vladim Derbenyov | Miss Marple | Ita Ever |
| 1985 (GB) | Das Geheimnis der Goldmine | A Pocket Full of Rye | Guy Slater | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2009 (GB) | Das Geheimnis der Goldmine | A Pocket Full of Rye | Charlie Palmer | Miss Marple | Julia McKenzie |
Mord im Pfarrhaus
| Deutscher Romantitel | Mord im Pfarrhaus |
| Original Englischer Romantitel | The Murder at the Vicarage |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1970 (D) | Mord im Pfarrhaus | The Murder at the Vicarage DE: Mord im Pfarrhaus | Hans Quest | Miss Marple | Inge Langen |
| 1986 (GB) | Mord im Pfarrhaus | The Murder at the Vicarage | Julian Amyes | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2006 (GB) | Mord im Pfarrhaus | The Murder at the Vicarage | Charlie Palmer | Miss Marple | Geraldine McEwan |
Ruhe unsanft
| Deutscher Romantitel | Ruhe unsanft |
| Original Englischer Romantitel | Sleeping Murder |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller |
|---|---|---|---|---|---|
| 1987 | Ruhe unsanft | Sleeping Murder | John Davies | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2007 | Ruhe unsanft | Sleeping Murder | Edward Hall | Miss Marple | Geraldin McEwan |
Bertrams Hotel
| Deutscher Romantitel | Bertram’s Hotel |
| Original Englischer Romantitel | At Bertram’s Hotel |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1987 (GB) | Bertram’s Hotel | At Betram’s Hotel | Mary McMurray | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2007 (GB) | Bertram’s Hotel | At Betrags’s Hotel | Dan Zeff | Miss Marple | Geraldine McEwan |
Das Schicksal in Person
| Deutscher Romantitel | Das Schicksal in Person |
| Original Englischer Romantitel | Nemesis |
| Jahr | Filmtitel (DE) | Filmtitel (EN) | Regie | Ermittler/in | Darsteller/in |
|---|---|---|---|---|---|
| 1987 (GB) | Das Schicksal in Person | Nemesis | David Tucker | Miss Marple | Joan Hickson |
| 2009 (GB) | Das Schicksal in Person | Nemesis | Nicolas Winding Refn | Miss Marple | Geraldine McEwan |
Sherlock Holmes Verfilmungen
Der Roman von Arthur Conan Doyles zu der Roman Figur Sherlock Holmes wurde mehrfach verfilmt.
Die beiden berühmsten Sherlock Holmes Darsteller sind Basil Rathbone und Peter Cushing. Beide Schauspieler eigentlich eher für Bösewichtrollen bekannt.
Der Hund von Bakersville
| Deutscher Romantitel | Der Hund von Baskerville |
| Original Englischer Romantitel | The Hound of the Baskervilles |
| Jahr | Regie | Sherlock Holmes | Dr. Watson | Henry von Baskerville | Stapelton |
|---|---|---|---|---|---|
| 1914 (D) | Rudolf Meinert | Alwin Neuss | Erwin Fichtner | Friedrich Kühne | |
| 1915 (D) | Willy Zeyn | Eugen Burg | Friedrich Kühne | ||
| 1921 (GB) | Maurice Elvey | Ellie Norwood | Hubert Willis | Rex McDougall | Lewis Gilbert |
| 1929 (D) | Richard Oswald | Carlyle Blackwell | George Serrof | Livio Pananelli | Fritz Rasp |
| 1932 (GB) | Gareth Gundrey | Robert Rendel | Fredrick Lloyd | John Stuart | Reginald Bach |
| 1937 (D) | Karel Lamac | Bruno Güttner | Fritz Odemar | Peter Voss | Erich Ponto |
| 1939 (USA) | Sidney Lanfield | Basil Rathbone | Nigel Bruce | Richard Greene | Morton Lowry |
| 1955 (D) | Fritz Umgelter | Wolf Ackva | Arnulf Schröder | Ernst August Schepmann | Axel Ivers |
| 1959 (GB) | Terence Fisher | Peter Cushing | André Morell | Christopher Lee | Ewen Solon |
| 1970 (GB) | Graham Evans | Peter Cushing | Nigel Stock | Gary Raymond | Philip Bond |
| 1972 (USA) | Barry Crane | Stewart Granger | Bernhard Fox | Ian Ireland | William Shattner |
| 1978 (GB) | Paul Morrissey | Peter Cook | Dudley Moore | Kenneth Williams | Denholm Elliot |
| 1981 (UdSSR) | Igor Maslennikov | Vasilliy Livanov | Vitali Solomin | Nikita Mikhalkov | |
| 1982 (GB) | Peter Duguid | Tom Baker | Terence Rigby | Nicholas Woodeson | Christopher Ravenscroft |
| 1983 (GB) | Douglas Hickcox | Ian Richardson | Donald Churchill | Martin Shaw | Nicholas Clay |
| 1983 (AUS) Comic | Richard Slapczynski | Peter O’Toole | Earle Cross | Robin Stewart | |
| 1988 (GB) | Brian Mills | Jeremy Brett | Edward Hardwicke | Kristoffer Tabori | James Faulkner |
| 2000 (CND) | Roddney Gibbson | Matt Frewer | Kenneth Welsh | Jason London | Robin Wilcock |
| 2002 (GB) | David Attwod | Richard Roxbrugh | Ian Hart | Matt Day | Richard E. Grant |
| 2012 (GB) | Paul McGuigan | Benedict Cumberbatch | Martin Freeman | Russel Tovey (Henry Knight) | Amelia Bullmore (Dr. Stapelton) |
| 2016 (GB) | Ron Fortunato | Jonny Lee Miller | Lucy Liu | Tom Everret Scott | Michel Gladis |
Parodien
Eine Parodie ist eine Remarkform, wo ein bereits vorhandene Verfilmung, in eine Komödie umgeschrieben wurde. Sie enthält in der Regel viel Slapstikszenen.
Aus Fiktiven Büchern/Filmen
Die Verfilmung basiert auf einer bereits getätigten fiktiven Film.
Airplane (1980)
Airplane ist eine Parodie aus den Flugzeugkatastrophenfilmen. Der grösste Anteil in dieser Parodie, hat der im Film parodierte Airport 1975 – Giganten am Himmel von 1975. Die Virenattake könnte aus dem Film Todesflug, von 1977, wo es um eine ausgelaufene Virenprobe handelt.
007 – Casino Royale
Der Ian Fleming Roman Casino Royale wurde dreimal verfilmt:
| Jahr | James Bond (007) | Le Chifre | Vesper Lynd | Typus |
|---|---|---|---|---|
| 1954 | Barry Nelson | Peter Lorre | Linda Christen (Valerie Mathis) | TV Verfilmung (in der Serie Climax) |
| 1967 | David Niven* | Orson Welles | Ursula Andres | Parodie |
| 2006 | Daniel Craig | Mads Mikkelsen | Eva Green | Kinofilm |
Interessanter Weise wurde die Parodie fast 40 Jahre vor der Kinoverfilmung gedreht. In der Parodie wurden weitere 007 Darsteller (Peter Sellers, Terence Cooper) und Darstellerin (Ursula Andres als Vesper Lynd und gleichzeitig 007 Double, Daliah Lavi) integriert um den Feind SMERSH zu verwirren. Der Haupt James Bond ist jedoch David Niven. Im Gegensatz zur 2006 Fassung, die ein Harte Agentverfilmung ist, ist die 1967 Fassung eine Slapstikparodie. Die 1954 Fassung habe ich leider noch nie gesehen. Ursprünglich sollte in der 1954 Version die Rolle des James Bonds David Niven übernehmen. Alle drei Fassungen kann man nicht vergleichen, da diese unterschiedliche Verfilmungtyps aufweisen.
Aus Autobiographien
Autobiographische Filme sind wahre Filme aus wahren Begebenheiten. Sie erzählen Geschichten von einer Person oder von einer Familie. Das ist immer etwas gefährlich, wenn aus einer wahren Geschichte eine Parodie gemacht wird und gelebte Personen mit einem Total anderen Charakter gedreht wird. Ich habe etwas mühe mit solcher art von Parodieverfilmung. Er spielt in den 1920er Jahren ab im Nordosten der USA.
Namens/Sachbezug wurde geändert
Im Dutzend …
Der Autobiographische Roman Im Dutzend billiger stammt von Frank B. Gilbreth jr. und Ernestine Gilbreth Carey. Es wurde 1949 veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte der 12 Kinder von Dr. Lillian Gilbreth und Werkingenieur Frank B. Gilbreth sr. Beide sind Prozessmanager.
Die erste Verfilmung 1950 basiert auf dem Buch und ist keine Parodie. Sie wurde im 1952 als Im Dutzend Heiratsfähiger fortgesetzt.
Es wurden mit folgenden Darstellern gespielt:
Die Eltern der Gilbreth und Ihre Darsteller
| Clifton Webb | Frank Bunker Gilbreth sr. |
| Myrna Loy | Lillian Evelyne Gilbreth (geb. Moller) |
Die 12 Gilbreth Kinder und Ihre Darsteller
| Jeanne Crain | Anne Gilbreth |
| Barbara Bates | Ernestine Gilbreth |
| Betty Barker | Mary Elizabeth Gilbreth |
| Patti Brady (1950) Debra Paget (1952) | Martha Gilbreth |
| Norman Ollestad (1950) Robert Arthur (1952) | Frank Bunker Gilbreth jr. |
| Carol Nugent | Lillian (Lillie) Gilbreth jr. |
| Jimmy Hunt (1950) Tommy Ivo (1952) | William Gilbreth |
| Anthony Sydes (1950) Jimmy Hunt (1952) | Frederick (Fred) Gilbreth |
| Teddy Driver (1950) Anthony Sydes (1952) | Daniel (Dan) Gilbreth |
| Roddy McCaskill (1950) Teddy Driver (1952) | John (Jack) Gilbreth |
| Roddy McCaskill (1952) | Robert (Bob) Gilbreth |
| Denise Courtemarche (1950 – 1 Jahr Alt) Tina Thompson (1950 – 2 Jahre Alt) June Hedin (1952 – 22 Jahre Alt) | Jane Gilbreth |
In der Parodie von 2003 und die Fortsetzung von 2005 wurde auch eine Geschichte von einer Familie mit 12 Kinden erzählt. Dort haben diese andere Rollenname als in der Original Verfilmung. Die Familie heisst dort Baker. Es gibt somit kein Bezug zum Roman oder zur Original Verfilmung von 1950/1952. Sie weisst eine andere Verfilmung aus. Das ist ein unechtes Remark.
Nachnamensbezug wurde beibehalten, jedoch mit anderen Vornamen in den Rollennamen.
Hier wurde eine wahre Geschichte mit anderen Darstellen als Slapstik Komödie gedreht. Dadurch, das andere Rollenvornamen und andere Geschlechtsverteilung in der Parodie im Gegensatz zur Originalversion genommen wurde, konnte ein Bezug zur Originalfassung vermieden werden. Einzig Helen und Frank haben andere Darsteller. Dies ist ein halb echtes Remark.
Meine, Deine, Unsere
Meine Deine Unsere basiert auf dem Roman von Helen Eileen Bearsley. Sie erzählt die Union zweier Familien von 10 Kindern mit einer Familie von 8 Kindern. Der Film wurde 1968 verfilmt.
Die Familie North
| Rolle 1968 | Darsteller 1968 | Rolle 2005 | 2005 |
|---|---|---|---|
| Helen North (später Helen North Beardsley) | Lucille Ball | Helen North (später Helen North Beardsley) | Rene Russo |
| Colleen North | Jennifer Leak | Phoebe North | Danielle Panabaker |
| Nicky North | Kevin Burchett | Dylan North | Drake Bell |
| Tommy North | Mitch Vogel | Jimmi North | Lil J. J. |
| Jean North | Margot Jane | Nakoa North | Miki Ishikawa |
| Phillip North | Eric Shea | Mike North | Slade Pearce |
| Gerald North | Greg Atkins | Lau North | Andrew Vo |
| Janette North | Kimberly Beck | Joni North | Miranda Cosgrove |
| Teresa North | Lynnell Atkins | Aldo North | Nicolas Roget-King |
| Bina North | Jennifer Habib | ||
| Marissa North | Jessica Habib |
Die Familie Beardsley
| Rolle 1968 | Darsteller 1968 | Rolle 2005 | Darsteller 2005 |
|---|---|---|---|
| Frank Beardsley | Henry Fonda | Frank Beardsley | Dennis Quaid |
| Mike Beardsley | Tim Matheson | William Beardsley | Sean Farris |
| Rusty Beardsley | Gil Rogers | Harry Baedsley | Dean Collins |
| Rosmary Beardsley | Nancy Roth | Christina Beardsley | Karija Pevec |
| Greg Beardsley | Gary Goetsman | Michael Beardsley | Tyler Patrick Jones |
| Louise Beardsley | Morgan Brittany | Kelly Beardsley | Haley Ramm |
| Susan Beardsley | Holly O’Brien | Ely Beardsley | Brecken Palmer |
| Veronica Beardsley | Michele Tobin | Otter Beardsley | Bridger Palmer |
| Mary Beardsley | Maralee Foster | Ethan Beardsley | Ty Panitz |
| Germain Beardsley | Tracy Nelson | ||
| Joan Beardsley | Stephanie Oliver |






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